Die schönsten Zitate von Otfried Preußler

Die schönsten Buchzitate

Manchmal werde ich gefragt: "Warum schreiben Sie eigentlich Kinderbücher, Herr Preußler?"
Dann antworte ich ganz einfach: "Weil es mir Spaß macht."
Und genau so viel Spaß, liebe Kinder, wie ich beim Schreiben habe, wünsche ich Euch beim Lesen!

Otfried Preußler
 
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"Pah!", rief die kleine Hexe, "Verboten ist vieles. Aber wenn man sich nicht erwischen lässt..."

Otfried Preußler in Die kleine Hexe
 
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Kein Buch hat ein Ende.

Otfried Preußler
 
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Ich habe die Überzeugung gewonnen, dass Kinder das beste und klügste Publikum sind, das man sich als Geschichtenerzähler nur wünschen kann. Kinder sind strenge, unbestechliche Kritiker.

Otfried Preußler
 
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Wissen Sie, lieber Freund - ich an Ihrer Stelle würde mich damit abfinden, dass es auf Erden gewisse Dinge gibt, die sich nicht ändern lassen.

Otfried Preußler in Das kleine Gespenst
 
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Papierkorb: Der ist das wichtigste Haustier des Schriftstellers.

SchreibenOtfried Preußler
 
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Ich fand es allmählich langweilig ohne Sie. Das Leben gefällt mir bedeutend besser, wenn jemand da ist, der einem Gesellschaft leistet.

Otfried Preußler in Das kleine Gespenst
 
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Auf Burg Eulenstein hauste seit uralten Zeiten ein kleines Gespenst. Es war eines jener harmlosen kleinen Nachtgespenster, die niemandem etwas zuleide tun, außer man ärgert sie.

Otfried Preußler in Das kleine Gespenst
 
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Säbel und Spieße können mich nicht verletzen und Kugeln fügen mir keinen Schaden zu; das geht alles durch mich hindurch wie durch Rauch und Nebel.

Otfried Preußler in Das kleine Gespenst
 
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Gewöhnlich setzte sich das kleine Gespenst neben den Uhu Schuhu auf einen Ast, und dann erzählten sie sich zu Zeitvertreib Geschichten: lange Geschichten und kurze, alte und neue, Geschichten zum Lachen, zum Weinen oder zum Nachdenken, wie sie ihnen gerade einfielen.

Otfried Preußler in Das kleine Gespenst
 
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In der nächsten Zeit wurde das kleine Gespenst immer öfter und immer heftiger von dem Wunsch geplagt, sich die Welt bei Tageslicht anzusehen.

Otfried Preußler in Das kleine Gespenst
 
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Wer für Kinder schreibt, übt den Beruf des Schriftstellers unter erschwerten Bedingungen aus, und dies freiwillig. Wer für Erwachsene schreibt, schreibt ausschließlich für Erwachsene. Wer für Kinder schreibt, schreibt automatisch für Erwachsene mit.

Otfried Preußler
 
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Am liebsten besuchte das kleine Gespenst seinen alten Freund, den Uhu Schuhu. Er hauste in einer hohlen Eiche am äußersten Rand des Burgberges, wo die Felsen steil nach dem Fluss hin abfielen. Der Uhu Schuhu freute sich jedesmal, wenn ihn das kleine Gespenst besuchen kam. Auch er schlief bei Tag und erwachte erst gegen Mitternacht. Er war alt und sehr weise und achtete streng darauf, dass man ihm stets mit der nötigen Ehrerbietung begegnete. Selbst von dem kleinen Gespenst ließ er sich nicht duzen, was ihrer Freundschaft jedoch keinen Schaden tat.

Otfried Preußler in Das kleine Gespenst
 
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Da versuchte die kleine Hexe zum vierten Mal, einen Regen zu machen. Sie ließ eine Wolke am Himmel aufsteigen, winkte sie näher und rief, als die Wolke genau über ihnen stand: "Regne!"
Die Wolke riss auf und es regnete - Buttermilch.

Otfried Preußler in Die kleine Hexe
 
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Die kleine Hexe ließ sich vom Raben Abraxas nicht bange machen, sie ritt in der Nacht auf den Blocksberg.
Dort waren die großen Hexen schon alle versammelt. Sie tanzten mit fliegenden Haaren und flatternden Röcken rund um das Hexenfeuer. Es mochten wohl, alles in allem, fünf- oder sechshundert Hexen sein: Berghexen, Waldhexen, Sumpfhexen, Nebelhexen und Wetterhexen, Windhexen, Knusperhexen und Kräuterhexen. Sie wirbelten wild durcheinander und schwangen die Besen.
"Walpurgisnacht!" sangen die Hexen. "Heia, Walpurgisnacht!" Zwischendurch meckerten, krähten und kreischten sie, ließen es donnern und schleuderten Blitze.

Otfried Preußler in Die kleine Hexe
 
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Wer es im Hexen zu etwas bringen will, darf nicht faul sein!

Otfried Preußler in Die kleine Hexe
 
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