Die besten Zitate von Johann Wolfgang von Goethe (Seite 2)

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter. Bis heute sind die Werke von Goethe sehr einflussreich, werden häufig zitiert und stellen die Grundlage vieler bekannter Sprichwörter. Zu den bedeutendsten Werken von Johann Wolfgang von Goethe gehören unter anderem Die Leiden des jungen Werther, Faust, Erlkönig und Der Zauberlehrling. Die Zitate von Goethe behandeln eine Vielzahl verschiedener Themen und sind oft sehr philosophisch.

Die besten Zitate von Johann Wolfgang von Goethe
Zitate 51 bis 100 von 1561 von 42 von 43 von 44 von 4

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

Johann Wolfgang von GoetheNatur & Umwelt, Schöpfung, Blumen & Rosen

Frei will ich sein im Denken und im Dichten; 
Im Handeln schränkt die Welt genug uns ein.

Johann Wolfgang von GoetheFreiheit, Dichter, Denken, Welt

Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.

Whatever you can do, or dream you can, begin it.

Johann Wolfgang von GoetheTräumen

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein
hangen und bangen in schwebender Pein
himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt
glücklich allein ist die Seele die liebt

Tränen ach fließen auf Erden so viel
Kummer belastet so manches Gefühl
Schwermut macht Herzen zum Tode betrübt
glücklich allein ist die Seele die liebt

Veilchen und Rosen im Garten verblühen
Jugend und Anmut im Leben entfliehen
Ahnung und Hoffnung und Himmel sich trübt
glücklich allein ist die Seele die liebt

Winkt uns das Schicksal so ruft uns das Grab
alles was atmet sinkt endlich hinab
selig, wem Liebe den Totenkranz gibt
glücklich allein ist die Seele die liebt

Johann Wolfgang von GoetheLiebe, Seele

Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass, wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.

Johann Wolfgang von GoetheGlaube, Sommer

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Johann Wolfgang von Goethe in FaustGlaube

Osterbotschaft - Auferstanden!
tönt's in allen Christenlanden,
weckt der Geister Hochgesang.
Tritt auch du aus deinen Falten
zu den höheren Gestalten,
Seele, Gott sei dein Gesang!

Johann Wolfgang von GoetheOstern

Nun sag, wie hast du's mit der Religion?

Johann Wolfgang von Goethe in Faust - GretchenfrageReligion

Wer die Menschen behandelt wie sie sind, macht sie schlechter. Wer sie aber behandelt wie sie sein könnten, macht sie besser.

Johann Wolfgang von Goethe

Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen.

Johann Wolfgang von GoetheHerz

Ich lebe so glückliche Tage, wie sie Gott seinen Heiligen aufspart; und mit mir mag werden was will, so darf ich nicht sagen, daß ich die Freuden, die reinsten Freuden des Lebens nicht genossen habe.

Johann Wolfgang von Goethe in Die Leiden des jungen WertherLeben, Freude

Der Haß ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr.

Johann Wolfgang von GoetheLiebe, Hass

Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben.

Johann Wolfgang von GoetheAugenblick & Gegenwart

Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst.

Johann Wolfgang von GoetheAugen, Sehen & Blicke

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

Johann Wolfgang von GoetheCharakter

Alles was ihm Unangenehmes jeweils in seinem wirksamen Leben begegnet war, der Verdruß bei der Gesandtschaft, alles was ihm sonst mißlungen war, was ihn je gekränkt hatte, ging in seiner Seele auf und nieder. Er fand sich durch alles dieses wie zur Untätigkeit berechtigt, er fand sich abgeschnitten von aller Aussicht, unfähig, irgendeine Handhabe zu ergreifen, mit denen man die Geschäfte des gemeinen Lebens anfaßt; und so rückte er endlich, ganz seiner wunderbaren Empfindung, Denkart und einer endlosen Leidenschaft hingegeben, in dem ewigen Einerlei eines traurigen Umgangs mit dem liebenswürdigen und geliebten Geschöpfe, dessen Ruhe er störte, in seine Kräfte stürmend, sie ohne Zweck und Aussicht abarbeitend, immer einem traurigen Ende näher.

Johann Wolfgang von Goethe in Die Leiden des jungen WertherSchmerzen, Tod

Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah! Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da!

Johann Wolfgang von GoetheGlück

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

Johann Wolfgang von Goethe

Die Eigenliebe lässt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bedeutender, als sie sind, erscheinen.

Johann Wolfgang von GoetheFehler & Schwächen, Arroganz

Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.

Johann Wolfgang von GoetheReisen & Fernweh

Beifall lässt sich, wie Gegenliebe, wünschen, nicht erzwingen.

Johann Wolfgang von GoetheBeliebtheit

Wer sich behaglich mitzuteilen weiß,
den wird des Volkes Laune nicht erbittern.

Johann Wolfgang von Goethe in FaustReden

Was glänzt, ist für den Augenblick geboren;
Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

Johann Wolfgang von Goethe in FaustSchein

Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.

Johann Wolfgang von Goethe in FaustSelbstbewusstsein

Nur der ist froh, der geben mag.

Johann Wolfgang von Goethe in FaustSelbstlosigkeit

Der Worte sind genug gewechselt,
Laßt mich auch endlich Taten sehn;
Indes ihr Komplimente drechselt,
Kann etwas Nützliches geschehn.

Johann Wolfgang von Goethe in FaustHandeln, Reden

Auch der Aufschub hat seine Freuden.

Johann Wolfgang von Goethe in Götz von Berlichingen

Vor Ihro Kayserliche Majestät, hab ich, wie immer schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken.

Johann Wolfgang von Goethe in Götz von Berlichingen - mit der eisernen Hand

Die Ewigkeit regt sich fort in allen, denn alles muss in Nichts zerfallen, wenn es im Sein beharren will.

Johann Wolfgang von Goethe

Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muss man sie gut bezahlen.

Johann Wolfgang von GoethePflicht, Geld & Reichtum, Arbeit & Karriere, Gerechtigkeit & Gleichberechtigung

Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten. Für sich allein ist man nicht witzig.

Johann Wolfgang von GoetheLachen & Lächeln, Humor & Comedy

Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein.

Johann Wolfgang von GoetheMänner, Helden

Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.

Johann Wolfgang von Goethe

Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.

Johann Wolfgang von GoetheFehler & Schwächen, Sünde

So ist die Liebe beschaffen, daß sie allein Rechte zu haben glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden.

Johann Wolfgang von GoetheLiebe

Denn das Leben ist die Liebe und des Lebens Leben Geist.

Johann Wolfgang von GoetheLeben, Liebe

Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.

Johann Wolfgang von GoetheGeschichten, Schreiben

Sturz von Kaiserreichen und Throne rühren mich nicht sehr an; ein Verbrannter Bauernhof - das ist eine wirkliche Tragödie.

Johann Wolfgang von Goethe

Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch.

Johann Wolfgang von GoetheVerständnis

Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.

Johann Wolfgang von GoetheFragen & Antworten

Ein Mädchen und ein Gläschen Wein, sind die Retter in der Not,
denn wer nicht trinkt und wer nicht küsst,
der ist so gut wie tot.

Johann Wolfgang von GoetheAlkohol, Wein, Küssen

Jeder Jüngling sehnt sich so zu lieben,
Jedes Mädgen so geliebt zu seyn,
Ach, der heiligste von unsern Trieben,
Warum quillt aus ihm die grimme Pein?

Du beweinst, du liebst ihn, liebe Seele,
Rettest sein Gedächtniss von der Schmach;
Sieh, dir winkt sein Geist aus seiner Höhle:
Sei ein Mann und folge mir nicht nach.

Johann Wolfgang von GoetheSehnsucht

Glück ohne Ruh,
Liebe, bist du

Johann Wolfgang von Goethe

Deine Größe, Berlin, pflegt jeder Fremde zu rühmen; Führt der Weg ihn zu uns, stutzt er, so klein uns zu sehn.

Johann Wolfgang von GoetheBerlin

Der Karneval ist ein Fest, das dem Volke eigentlich nicht gegeben wird, sondern das sich das Volk selbst gibt.

Johann Wolfgang von GoetheFasching & Karneval

Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?

Johann Wolfgang von GoetheVerrücktheit

Keine Kunst ist’s, alt zu werden; es ist Kunst, es zu ertragen.

Johann Wolfgang von GoetheGeburtstag, Alter

Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaften unzugänglich zu machen.

Johann Wolfgang von GoetheDeutschland

Das Kalte wird warm, der Reiche wird arm, der Narre gescheit: Alles zu seiner Zeit.

Johann Wolfgang von GoetheVeränderung

Vom Ziel haben viele Menschen einen Begriff, nur möchten sie es gerne schlendernd erreichen.

Johann Wolfgang von GoetheZiele, Motivation