Zitate und Sprüche aus Die Stadt der träumenden Bücher

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Zitate und Sprüche aus Die Stadt der träumenden Bücher
'Mit welcher Hand schreibst du?' fragte er.
'Mit der rechten.'
'Und dabei ist noch nichts herausgekommen, das du für veröffentlichungswürdig hältst?'
'Nicht wirklich.'
'Dann schreibst du mit der falschen Hand.'
'Was?'
'Der poetische Fluß vom Gehirn wird fehlgeleitet. Deine rechte ist nicht deine Schreibhand. Du musst mit der linken schreiben.'
'Aber das kann ich nicht. Ich habe mit rechts schreiben gelernt.'
'Dann musst du es neu lernen.'
'Muss ich das wirklich?'
'Wenn du nicht mit der richtigen Schreibhand dichtest, dann wird das nie was. Es ist so, als würdest du mit den Füßen schreiben.'

Ich ächzte. Das fing ja gut an. Ich musste erst mal schreiben lernen, um schreiben zu lernen.
Da seine Eltern und Spielkameraden seine Schreiberei belächelten, fühlte er sich unverstanden und wandte sich in seinen Schriften an ein Publikum aus Geistern. Für diese Geister schneiderte, formte, baute, malte und erträumte er eine Welt, in der jedes Wort, jedes Gefühl, jede Kreatur, jedes Ereignis, jeder Buchstabe und jeder Zufall am richtigen Platz standen. Und wenn sie einmal fertig gebaut wäre, diese Welt, fertig geschrieben und von Schreibfehlern und Stilbüten gereinigt, dann würde es schon kommen, sein Publikum, und sie mit ihm bewohnen. Eine Geisterwelt würde es sein, gebaut von einem Geist und bewohnt von vielen anderen Geistern.