Zitate aus Herr der Ringe: Die zwei Türme
Bild: Warner Bros. Pictures
Falls Aragorn diesen Krieg überlebt, werdet ihr dennoch getrennt sein. Falls Sauron besiegt- und Aragorn König ist und alles, worauf du hofftest, sich erfüllt hat, wird er dennoch bitter das Los der Sterblichkeit erfahren. Ob durch das Schwert oder langsamen Verfall, eines Tages stirbt Aragorn. Und kein Trost wird es geben für dich. Keinen Trost, den Schmerz seines Scheidens zu lindern. Er wird zu Tode kommen. Ein Bild von all der Pracht der Menschenkönige in ihrem ungetrübten Glanz, ehe die Welt auseinander brach. Doch du, meine Tochter, du wirst weiter im Dunklen dämmern und im Zweifel wie des Winters Nachthimmel ohne Stern. Hier wirst du dein Dasein fristen, gefesselt an Trauer unter schwindenden Bäumen, so lang bis die Welt sich gewandelt und all deine Lebensjahre aufgebraucht. Das ist wie in den großen Geschichten, Herr Frodo. In denen, die wirklich wichtig waren. Voller Dunkelheit und Gefahren waren sie. Und manchmal wollte man das Ende gar nicht wissen, denn wie könnte so eine Geschichte gut ausgehen? Wie könnte die Welt wieder so wie vorher werden, wenn so viel Schlimmes passiert ist? Aber letzten Endes geht auch er vorüber, dieser Schatten. Selbst die Dunkelheit muss weichen. Ein neuer Tag wird kommen. Und wenn die Sonne scheint, wird sie umso heller scheinen. Das waren die Geschichten, die einem im Gedächtnis bleiben, die irgendwas zu bedeuten hatten. Selbst wenn man noch zu klein war, um sie zu verstehen. Aber ich glaube, Herr Frodo, ich verstehe jetzt. Ich weiß jetzt. Die Leute in diesen Geschichten hatten stets die Gelegenheit, umzukehren. Nur taten sie es nicht. Sie gingen weiter, weil sie an irgendetwas geglaubt haben. Diese Zitate könnten dir auch gefallen
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