Zitate und Sprüche von Cees Nooteboom

Zitate und Sprüche von Cees Nooteboom

Cornelis Johannes Jacobus Maria (Cees) Nooteboom (* 31. Juli 1933 in Den Haag) ist ein niederländischer Schriftsteller. Sein Werk umfasst Romane, Novellen, Reiseberichte und Gedichte; er war auch als Journalist und Literaturkritiker tätig.

Meine Wohnung ist voll von Büchern, die mir erlauben, zwischen ihnen zu leben.
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Die Erinnerung ist wie ein Hund, der sich hinlegt, wo er will.
Rituale
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Wenn ich alle meine Erinnerungen an einer Wäscheleine aufhängen würde, dann wäre diese nicht nur endlos lang. Sie wäre auch extrem bunt und würde jeden, der vorbeikommen würde, mit ihren Farben erschlagen. Einige dieser Erinnerungen würde ich gerne aufbügeln, und fortführen, oder auch reaktivieren und neu erleben. Andere würde ich abhängen, zusammenfalten und wegschließen, denn ihre Zeit ist vorbei. Doch Eines haben sie gemeinsam: Sie gehören zu meinem Leben.
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Glaubst du, die Toten, die wir liebten, verlassen uns je ganz? Glaubst du, es ist Zufall, dass wir uns in der größten Not am deutlichsten an sie erinnern? Du weißt, er lebt in dir weiter, Harry, und zeigt sich am deutlichsten, wenn du fest an ihn denkst.
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Manchmal erkennt man den Wert eines Augenblick erst dann, wenn er zur Erinnerung wird.
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Die schönsten Momente im Leben sind die, die dir beim Nachdenken ein Lächeln schenken.
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Es gibt Momente, da wünsche ich mir, die Zeit zurückdrehen und die Traurigkeit herausnehmen zu können, aber mein Gefühl sagt mir, daß die Freude auch verschwinden würde, wenn ich das täte. Also nehme ich die Erinnerungen, wie sie kommen, akzeptiere sie alle und lasse mich von ihnen führen, so oft das möglich ist.
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Wenn man ungeschickt ist und etwas kaputt macht, dann bleiben Scherben übrig. Man kann diese Scherben zu nichts mehr gebrauchen, außer man schneidet sich hin und wieder daran. Aber dennoch kann man sie aufheben.
Man kann sie ganz fest halten, um sich zu erinnern.
Und irgendwann ist man in der Lage, die Schönheit dieser Scherben zu sehen.
Man erkennt: Ich habe nichts kaputt gemacht.
Die Teile fielen auseinander, weil etwas geschah,
das es ihnen unmöglich machte zusammen zu bleiben.
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Erinnere dich an die Vergangenheit nur in soweit, als das du dich ihrer erfreust.
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Ist es nicht absurd, dass einem die Erinnerung an gute Zeiten viel eher die Tränen in die Augen treibt als die an schlechte?
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Ich werde aufstehen, und zwar jeden Morgen. Und ich werde ein- und ausatmen, den ganzen Tag lang. Und dann, nach einer Weile, werde ich mich nicht mehr daran erinnern müssen, jeden Morgen aufzustehen und ein- und auszuatmen. Und dann, nach einer Weile, werde ich nicht mehr darüber nachdenken müssen, wie schön und wundervoll ich es einmal hatte.
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Nur ein Idiot würde nicht an den Ort zurück kehren an dem er glücklich war.
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Erinnerungen sind das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können, aber auch die einzige Hölle in der wir gefangen sind.
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Damals wusste ich nicht, dass der Ozean der Zeit früher oder später die Erinnerungen anschwemmt, die wir in ihm versenkt haben.
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Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war.
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Es ist komisch:
Manche Dinge vergisst man.
Manche Dinge vergisst man niemals.
Und ich weiß nicht einmal, was trauriger ist..
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Walk until the darkness is a memory, and you become the sun on the next traveler's horizon.
Kobe Bryant in Training Camp
Humans had always been better at killing than any other living thing.
"And what if there's nothing in there?"
"You die and there's nothing beyond that. Nothing. Nothing remains. Someone might remember you for a little while after but not for long."
There's only one thing that can save a man from madness and that's uncertainty.
The number of places in paradise is limited; only in hell is entry open to all.
Do you know the parable about the frog in the cream? Two frogs landed in a pail of cream. One, thinking rationally, understood straight away that there was no point in resistance and that you can't deceive destiny. But then what if there's an afterlife – why bother jumping around, entertaining false hopes in vain? He crossed his legs and sank to the bottom. The second, the fool, was probably an atheist. And she started to flop around. It would seem that she had no reason to flail about if everything was predestined. But she flopped around and flopped around anyway . . . Meanwhile, the cream turned to butter. And she crawled out. We honour the memory of this second frog's friend, eternally damned for the sake of progress and rational thought.
There are some things that you don't want to do and you pledge to yourself that you won't do, you forbid yourself, and then suddenly they happen all by themselves. You don't even have time to think about them, and they don't make it to the cognitive centres of the brain: they just happen and that's it, and you're left just watching yourself with surprise, and convincing yourself that it wasn't your fault, it just happened all by itself.

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