Die schönsten Buchzitate (Seite 98)

Die schönsten Buchzitate (Seite 98)

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Cecilie: Viele Menschen glauben, dass wir nach dem Tod in den Himmel kommen. Stimmt das?
Ariel: Ihr seit jetzt im Himmel. Hier in diesem Moment.
1
Ich habe nie gesagt ich würde glauben oder nicht glauben. Ich halte es einfach für möglich, dass Gott im Himmel sitzt und lacht, weil wir nicht an ihn glauben.
4
Julie: "Glaubst du an mich?"
Danton: "Was weiß ich? Wir wissen wenig voneinader. Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab - wir sind sehr einsam."
Julie: "Aber du kennst mich."
Danton: "Ja, was man so kennen heißt. Du hast dunkle Augen und einen feinen Teint und lockiges Haar und sagst immer zu mir: Lieber Georg (er deutet ihr auf Stirn und Augen) da, da. was liegt hinter dem?"
2
"Jeder Mensch auf Erden hat einen Schatz, der ihn erwartet", sagte sein Herz. "Wir Herzen sprechen jedoch wenig von diesen Schätzen, weil die Menschen sie schon gar nicht mehr entdecken wollen. Nur den Kindern erzählen wir davon. Dann überlassen wir es dem Leben, jeden seinem Schicksal entgegenzuführen. Aber leider folgen nur sehr wenige dem Weg, der für sie vorgesehen ist und der der Weg zu ihrer inneren Bestimmung ist und zum Glück. Sie empfinden die Welt als etwas Bedrohliches - und darum wird sie auch zu etwas Bedrohlichem. Dann sprechen wir Herzen immer leiser, aber ganz schweigen tun wir nie. Und wir hoffen, dass unsere Stimme überhört wird: Wir wollen nämlich nicht, dass die Menschen leiden, weil sie nicht ihrem Herzen gefolgt sind."
19
Die Taten der Kinder sind immer auch Zeugnis der Erziehung, die sie von ihren Eltern erhalten haben.
15
Der Tod ist ein Teil von uns. Er führt uns. Formt uns. Treibt uns in den Wahnsinn. Bist du denn überhaupt noch ein Mensch, wenn dich kein sterbliches Ende erwartet?
6
Mach dir keine Sorgen. Das muss so sein. Dass man sich manchmal nichts zu sagen hat.' Sie schaute ihn verwundert an, aber er blickte auf die Straße und redete weiter: 'Das passiert oft bei Menschen, bei denen man nervös ist, weil man Angst hat, dass es schiefgeht. Weil man immer denkt, man könnte zu viel oder zu wenig sein. Das sind die Menschen, an die man sich immer erinnern wird, die man nicht loslassen kann und die einen nicht gehen lassen.
4
Laß dich nicht von dem, was der Kritiker sagt, niederdrücken. Noch nie wurde zu Ehren eines Kritikers ein Denkmal errichtet, wohl aber für Kritisierte.
8
Diejenigen, die keine Fehler machen, machen den größten aller Fehler: sie versuchen nichts Neues.
6
Die Schönheit des Sonnenuntergangs begreift man nicht, solange man die Sonne und die Wolken, den Himmel und den Horizont begutachtet. Denn Schönheit ist kein 'Ding', sondern eine besondere Weise des Sehens.
3
Man besitzt nie etwas wirklich. Nur eine Zeitlang bewahrt man es auf. Ist man nicht fähig, es wegzugeben, wird man selbst festgehalten.
4
Der sicherste Weg, eine Beziehung zu töten, ist stets auf dem eigenen Willen zu beharren.
12
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich nicht immer das bekommen kann, was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme.
3
Die meisten Menschen haben solche Angst zu sterben, daß sie ganz darauf gerichtet sind, den Tod zu vermeiden und dabei nie richtig leben.
2
Angst liegt nie in den Dingen selbst, sondern darin, wie man sie betrachtet.
4
Wenn du denkst, du seist der, für den dich Freunde und Feinde halten, kennst du dich offensichtlich selbst nicht.
2
'Das Glück ist wie ein Schmetterling', sagte der Meister. 'Jag ihm nach, und er entwischt dir - setz dich hin, und er setzt sich auf deine Schulter.'
'Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?'
'Hör auf, hinter ihm her zu laufen.'
'Aber gibt es nichts, was ich tun kann?'
'Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst.'
5
Liebe ist die Fähigkeit, Ähnliches an Unähnlichem wahrzunehmen.
2
Negative Dialektik... handelt sich um den Entwurf einer Philosophie, die nicht den Begriff der Identität von Sein und Denken voraussetzt und auch nicht in ihm terminiert, sondern die gerade das Gegenteil, also das Auseinanderweisen von Begriff und Sache, von Subjekt und Objekt, und ihre Unversöhntheit, artikulieren will.
Er ließ die Äußerung eine Weile im Raum stehen. Ein verbaler Monolith der Ambivalenz.
Christopher Paolini in Eragon - Die Weisheit des Feuers
4
Willst du Recht behalten oder glücklich sein?
6
Optimisten machen Sudoku mit Kugelschreiber.
7
Wenn sich jemand vornimmt zu scheitern-und er schafft es, was hat er dann getan?
9
Tu, was du kannst, oder tue einfach so.
7
Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann hast du es hinter dir.
11
Es ist einfach, glücklich zu sein. Schwer ist nur, einfach zu sein.
12
Du hängst an ihren Lippen, als wäre jedes ihrer Worte ein Diamant, und dein Blick klebt an ihr, als wärst du am Verhungern und sie ein Festmahl, das wie ein Zollbreit außerhalb deiner Reichweite steht.
7
Meine Mutter begräbt ihren Kummer unter Arbeit. Da ich keine Arbeit habe, begräbt mein Kummer mich.
Suzanne Collins - Flammender Zorn
18
Meggie zerrte ihn so ungeduldig hinter sich her, dass er sich auf dem Flur die Zehen an einem Stapel Bücher stieß. Woran auch sonst? Überall in ihrem Haus stapelten sich Bücher. Sie standen nicht nur in Regalen wie bei anderen Leuten, nein, bei ihnen stapelten sie sich unter den Tischen, auf Stühlen, in den Zimmerecken. Es gab sie in der Küche und auf dem Klo, auf dem Fernseher und im Kleiderschrank, kleine Stapel, hohe Stapel, dicke, dünne, alte, neue ... Bücher. Sie empfingen Meggie mit einladend aufgeschlagenen Seiten auf dem Frühstückstisch, trieben grauen Tagen die Langeweile aus - und manchmal stolperte man über sie.
5
Ihr Vater hob den Kopf und blickte sie abwesend an, wie immer, wenn sie ihn beim Lesen unterbrach. Es dauerte jedes Mal ein paar Augenblicke, bis er zurückfand aus der anderen Welt, aus dem Labyrinth der Buchstaben.
11
Meggie fand, dass dieses erste Flüstern bei jedem Buch etwas anders klang, je nachdem, ob sie schon wusste, was es ihr erzählen würde, oder nicht.
11
Unter ihrem Kissen lag das Buch, in dem sie gelesen hatte. Es drückte den Einband gegen ihr Ohr, als wollte es sie wieder zwischen seine bedruckten Seiten locken. 'Oh, das ist bestimmt sehr bequem, so ein eckiges, hartes Ding unterm Kopf', hatte ihr Vater gesagt, als er zum ersten Mal ein Buch unter ihrem Kissen entdeckte. 'Gib zu, es flüstert dir nachts seine Geschichte ins Ohr.' - 'Manchmal!', hatte Meggie geantwortet. 'Aber es funktioniert nur bei Kindern.'
10
Es fiel Regen in jener Nacht, ein feiner, wispernder Regen. Noch viele Jahre später musste Meggie bloß die Augen schließen und schon hörte sie ihn, wie winzige Finger, die gegen die Scheibe klopften.
14
Sie hatten sich eine Welt aus zweiter Hand geschaffen, eine jener idealisierten Kopien, wie sie den Menschen zunehmend vertrauter wurden als die Wirklichkeit: Wer wollte noch etwas über das wahre Leben im Mittelalter wissen, wenn Hollywood es auf seine Weise zeigte? Wen interessierte, wie ein Fisch starb, wie er blutete, aufgeschnitten und seine Eingeweide entnommen wurden, solange man auf Eis liegende Stücke kaufen konnte? Amerikanische Kinder malten Hühner mit sechs Beinen, weil Hühnerschenkel im Sechserpack angeboten wurden. Man trank Milch aus einem Pappkarton und ekelte sich vor dem Inhalt eines Euters. Das Weltempfinden verkrüppelte, und damit einher ging Arroganz
7
I love you. I am who I am because of you. You are every reason, every hope, and every dream I've ever had, and no matter what happens to us in the future, everyday we are together is the greatest day of my life. I will always be yours.
21
Wenn einen die Piraten schon zwingen, über Bord zu springen, dann hat man immer noch das Privileg, ja das unveräußerliche Recht, auf dem Weg in das haiverseuchte Meer da unten eine Arschbombe zu machen.
2
Wir sagen ihr, dass da nichts Besonderes ist, aber sie möchte die Stelle trotzdem sehen.
Nur ein Ort, an dem ich glückich war, denke ich.
Suzanne Collins - Flammender Zorn
8
Aber näher am Glück als in diesem Moment kann ich augenblicklich nicht sein.
Suzanne Collins - Flammender Zorn
15
Auch malt man ihn geflügelt und als Kind
Weil er von Spiel, zu Spielen fortgezogen
In seiner Wahl so häufig wird betrogen
4
Man kann die ganze Welt bereisen, und doch immer wieder etwas Neues lernen. Auf dem Weg nach Kapernaum beispielsweise habe ich gelernt, dass man einen Betrunkenen über ein Kamel hängen und vier Stunden baumeln lassen kann, bis sämtliche Gifte am einen oder anderen Ende herausgekommen sind. Irgendjemand muss dieses Kamel waschen, bevor wir in die Stadt kommen.
2
Die großen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen. Wenn ihr ihnen von einem neuen Freund erzählt, befragen sie euch nie über das Wesentliche.
Sie fragen euch nie: "Wie ist der Klang seiner Stimme? Welche Spiele liebt er am meisten? Sammelt er Schmetterlinge?"
Sie fragen euch, "wie alt ist er? Wieviel Brüder hat er? Wieviel wiegt er? Wieviel verdient sein Vater?" Dann erst glauben sie ihn zu kennen.
59
Und schließlich, weitere drei Tage später, traf auch der Felsenbeißer Pjörnrachzarck ein. Er kam zu Fuß dahergestampft, denn er hatte in einem plötzlichen Anfall von Heißhunger sein steinernes Fahrrad aufgegessen - als Reiseproviant sozusagen.
6
Eragon: "Die Lieder der Toten sind die Wehklagen der Lebenden."
Christopher Paolini in Eragon - Der Auftrag des Ältesten
8
Früher oder später hört man von jedem, der den Buchstaben das Atmen beibringen kann.
12
Da lag das Gold, in schimmernden Reihen aufgestapelt. Es schien eine Aura auszuströmen, eine Wärme, aber auch eine Ahnung von Gefahr. Eine Menge Leute wären bereit, für solch unermesslichen Reichtum, wie ihn dieses Gold brachte, zu sterben oder zu töten.
1
Und wenn du hundert Leben hättest, du würdest ihn immer noch nicht verdienen, weißt du das?
Suzanne Collins - Gefährliche Liebe
24
Wenn er sich konzentriert, nimmt sein Gesicht einen ganz bestimmten Ausdruck an. Sein sonst so gelassener Blick wird intensiv und fern, als wäre eine ganze Welt in ihm verborgen.
Suzanne Collins - Gefährliche Liebe
14
Als das erste Baby zum ersten Mal lachte, zerbrach das Lachen in tausend Stücke; sie sprangen hin und her, und das war der Anfang aller Feen.
10
Die Modenschau beginnt, und Siebzehnjährige, die nicht mehr wiegen als ein Magermilchjoghurt, schweben an mir vorbei mit ausdruckslosen Engelsgesichtern, auf denen die Zeit noch keine Zeit gehabt hat, Spuren zu hinterlassen.
3
Sie zauste das Haar des armen Jungen. Sie war kein kleines Mädchen mehr, dem seinetwegen das Herz brach, sie war eine erwachsene Frau, die darüber lächeln konnte, doch es war ein Lächeln mit Tränen in den Augen.
9
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