Die schönsten Buchzitate (Seite 103)

Die schönsten Buchzitate (Seite 103)

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Nichts in der Welt ist so ansteckend wie Gelächter und gute Laune.
2
Du bist kein Hauptgewinn. Du bist ein Mängelexemplar. Ein zauberhaftes und liebenswertes Mängelexemplar, und wenn da draußen jemand ist, der das sehen kann, dann ist er ein Hauptgewinn...
16
Du warst mein Leben Holly, aber ich bin in deinem Leben nur ein Kapitel.
Es wird noch mehrere geben, das verspreche ich dir.
21
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
25
Kinder nehmen die Reaktionen ihrer Eltern auch als Maßstab dafür, wie schlimm eine Situation wirklich ist. Wenn ein Kind hinfällt und nicht ganz sicher ist , ob es sich richtig schlimm wehgetahn hat, dann beobachtet es seine Eltern. Wenn die ein besorgtes Gesicht machen und händeringend angerannt kommen, fängt das Kind sofort an zu weinen. Wenn sie aber locker bleiben, vielleicht sogar lachen und etwas sagen wie: 'Dieser böse Boden', dann rappelt sich das Kind auf und spielt weiter als wäre nichts geschehen.
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Selbstsucht ist die Ursache des Bösen.
1
Die Neugier ist die mächtigste Antriebskraft im Universum, weil sie die beiden größten Bremskräfte im Universum überwinden kann: die Vernunft und die Angst.
18
Alles was ihm Unangenehmes jeweils in seinem wirksamen Leben begegnet war, der Verdruß bei der Gesandtschaft, alles was ihm sonst mißlungen war, was ihn je gekränkt hatte, ging in seiner Seele auf und nieder. Er fand sich durch alles dieses wie zur Untätigkeit berechtigt, er fand sich abgeschnitten von aller Aussicht, unfähig, irgendeine Handhabe zu ergreifen, mit denen man die Geschäfte des gemeinen Lebens anfaßt; und so rückte er endlich, ganz seiner wunderbaren Empfindung, Denkart und einer endlosen Leidenschaft hingegeben, in dem ewigen Einerlei eines traurigen Umgangs mit dem liebenswürdigen und geliebten Geschöpfe, dessen Ruhe er störte, in seine Kräfte stürmend, sie ohne Zweck und Aussicht abarbeitend, immer einem traurigen Ende näher.
3
Manche Bücher darf man nur kosten, andre muß man verschlingen und nur wenige kauen und verdauen.
Francis Bacon in Essays
2
Für mich war jetzt nicht der Moment, nach Liebe Ausschau zu halten und so (wie der Tag auf die Nacht folgt) mein ohnehin schon verfahrenes Leben noch weiter zu verkompliezieren. Für mich war jetzt die Zeit, nach der Heilung und dem Frieden zu suchen, den man nur in der Einsamkeit findet.
17
Für den Moment, da wir den anderen mit dem Herzen wahrnehmen, sind wir eins mit ihm - und übrigens, paradoxerweise, genau dadurch auch davor geschützt, von dem, was er oder sie ausdrückt, verletzt zu werden
3
Ein Mensch, dessen Herz offen ist, fühlt mit, was die Menschen fühlen, mit denen er zu tun hat; er verteidigt sich nicht, greift nicht an, fühlt sich nicht angegriffen, gekränkt, verletzt, bedroht oder beleidigt. Nichts von dem, was andere tun, kann ihn persönlich treffen, denn er fühlt, was diese anderen bewegt. Er fühlt ihre Not, ihren Schmerz, ihre Bedrängnis in seinem eigenen Herzen
3
Die Liebe lässt alles, was nicht göttlich ist wie sie, vergessen.
1
Liebeskummer ist wie Masern eine Krankheit: Sie fällt jeden an, früher oder später, aber kaum einer stirbt daran.
3
Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
3
Alle Augen schauen, wenige beobachten, sehr wenige erkennen.
4
Das Kostbarste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur einmal gegeben, und leben soll er so, dass nicht sinnlos vertane Jahre ihn schmerzen, dass nicht die Scham um eine schäbige und kleinliche Vergangenheit ihn brennt und dass er im Sterben sagen kann: Mein ganzes Leben und all meine Kräfte habe ich hingegeben für das Schönste der Welt - den Kampf um die Befreiung der Menschheit.
1
Wenn das Gute eine Ursache hat, hört es auf, das Gute zu sein, wenn es einen Lohn zur Folge hat, ist es auch nicht mehr das Gute. Folglich steht das Gute außerhalb der Kette von Ursache und Wirkung.
6
'Gut, Onkel Werner!'
Der Junge verschwindet. [..]
'Ist mein Neffe. Ich gab ihm eine Festanstellung. Er bat mich darum.'
1
Nur eines macht sein Traumziel unerreichbar: die Angst vor dem Versagen.
8
"Aber finden Sie nicht", beharre ich, "dass es besser ist, nur eine kurze Zeit sehr glücklich zu sein, auch wenn man dieses Glück verliert, als sein ganzes Leben nur einigermaßen über die Runden zu bringen?"
8
Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte,
ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn.
3
Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.
2
Aus Vertraulichkeit entsteht die zarteste Freundschaft und der stärkste Hass.
Antoine de Rivarol in Maximen und Reflexionen
8
Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur wenn man es für möglich befindet
29
Sagen sie ihm, dass er die Träume seiner Jugend nicht vergessen soll, wenn er ein Mann geworden.
8
Wahre Veränderung ist eine Angelegenheit des Inneren. Mit Hilfe von Geld oder Strukturen kann man manches für kurze Zeit ändern, aber der Kern der Sache bleibt immer die Angelegenheit des Herzens.
4
Manchmal tun wir etwas, weil wir uns einreden, es wäre für alle Beteiligten besser so. Wir sagen uns, dass es das Richtige ist, dass es uneigennützig von uns ist. Das ist leichter, als uns die Wahrheit einzugestehen.
27
So habe ich mir unser Leben nicht vorgestellt; und vielleicht finden wir aus dieser Sackgasse auch nicht mehr heraus. Aber es gibt niemanden, mit dem ich mich lieber verlaufen hätte als mit dir.
30
Mir kommt der Gedanke, dass man Kinder nie hat, man nimmt sie in Empfang. Und manchmal bleiben sie nicht so lange, wie wir gedacht oder gehofft haben. Aber das ist trotz allem noch immer viel besser, als wenn man sie nicht gehabt hätte.
12
"Außerdem fahre ich zu schnell aus der Haut, und ich will immer die ganze Bettdecke für mich, und mein zweiter Zeh ist länger als der erste. Und ich werde regelrecht verrückt, wenn ich meine Tage kriege. Man liebt einen Menschen nicht, weil er vollkommen ist", sagt sie. "Man liebt ihn, obwohl er es nicht ist."

Ich weiß nicht was ich darauf antworten soll. Es ist, als würde sie mir sagen, dass der Himmel, den ich fünfunddreißig Jahre lang strahlendblau gesehen habe, in Wahrheit grün ist. "Und noch was - diesmal werde ich DICH verlassen."

Wenn das jetzt noch überhaupt möglich ist, fühle ich mich noch schlechter. Ich möchte so tun, als täte es nicht weh, aber ich habe nicht mehr die Energie dazu.

"Dann geh." Julia lehnt sich neben mich zurück.

"Das werde ich", sagt sie, "In fünfzig oder sechzig Jahren."
8
"Du machst das toll!" sage ich, weil ich nicht die richtigen Worte für das finde, was ich eigentlich sagen will: dass die Menschen, die wir lieben, uns jeden Tag verblüffen können.
9
Liebeskummer ist ein gutes Zeichen. Er bedeutet, dass wir uns um etwas bemüht haben.
19
Die Leute um mich herum waren aufgekratzt und quatschten ohne Unterlass, aber es passierte nichts aufregendes, das Problem dieser Epoche schien darin zu liegen, wie man sich kleidet oder die Haare schneiden ließ, drinnen nach etwas zu fragen, was man nicht im Schaufenster fand, hatte keinen Sinn. Oh du meine arme Generation, die du noch nichts zur Welt gebracht hast, du kennst weder den Eifer noch die Revolte und verzehrst dich innerlich, ohne einen Ausweg zu finden.
1
Er haderte mit sich, bis er sich schließlich sagte, es sei eigentlich ganz normal, dass er nicht wisse, was er wolle. Man kann nie wissen, was man wollen soll, weil man nur ein Leben hat, das man weder mit früheren Leben vergleichen noch in späteren korrigieren kann. Es ist unmöglich zu überprüfen, welche Entscheidung die richtige ist, weil es keine Vergleiche gibt. Man erlebt alles unmittelbar, zum ersten Mal und ohne Vorbereitung. Wie ein Schauspieler, der auf die Bühne kommt, ohne vorher je geprobt zu haben. Was aber kann das Leben wert sein, wenn die erste Probe für das Leben schon das Leben selber ist? Aus diesem Grunde gleicht das Leben immer einer Skizze. Auch 'Skizze' ist nicht das richtige Wort, weil Skizze immer ein Entwurf zu etwas ist, die Vorbereitung eines Bildes, während die Skizze unseres Lebens eine Skizze von nichts ist, ein Entwurf ohne Bild.
10
Verführe meinen Geist und du kannst meinen Körper haben.
Finde meine Seele und ich bin für immer dein!
14
Ich weiß, dass die Liebe wie ein Staudamm ist. Lässt man nur den geringsten Haarriss zu, durch den das Wasser dann dringt, wird der Damm irgendwann brechen, und niemand wird die Gewalt der Wassermassen kontrollieren können.
8
Das ist das Eigentümliche an der Liebe, dass sie sich niemals gleich bleiben kann; sie muss unaufhörlich wachsen, wenn sie nicht abnehmen soll.
2
Das Leben bedeutet [...] Bewegung, Fortschritt und Veränderung. [...] Die Menschen leben nicht, wenn sie wütend, traurig, voller Selbstmitleid oder Angst sind. Atmen allein bedeutet noch nicht, dass man lebt. Es ist nur ein Zeichen für die anderen, welcher Körper beerdigt werden kann und welcher nicht! Nicht alle Menschen, die atmen, sind auch lebendig. Es ist nichts dagegen einzuwenden, auch negative Gefühle auszuprobieren, um sie einmal kennenzulernen, aber sie sind doch kaum etwas, bei dem ein kluger Mensch verweilen möchte. Wenn sich die Seele in Menschengestalt begibt, kann man spielen - wir können erfahren, wie Glück und Trauer, Eifersucht und Dankbarkeit sich anfühlen. Aber aus dieser Erfahrung sollten wir lernen und schließlich herausfinden, was uns Schmerz und was uns Freude bereitet.
3
But feelings are just having a picture on the screen in your head
of what is going to happen tomorrow or next year
or what might have happend instead of what did happen
and if it is a happy picture they smile,
and if it is a sad picture they cry.
2
Es wäre lächerlich, sich einzubilden, dass sämtliche Bekannten eines Menschen zu Hundert Prozent Wesen aus Fleisch und Blut sind. Viele der engsten Freunde, die man hat, bestehen ja nur aus einem Zitat, einem unbedachten Gedanken, während andere aus einem jämmerlichen Körper bestehen, wie Imker aber von Tausenden fliegender, surrender Gedanken umgeben sind.
1
Ich fragte mich, ob alle Feuer miteinander verwandt waren, so wie Dad sagte, dass alle Menschen miteinander verwandt waren. Ich hatte keine Antwort auf meine Frage, ich wusste nur, dass ich in einer Welt lebte, die jeden Augenblick in Flammen aufgehen konnte. Ein solches Wissen hält dich auf Trab.
1
Erst wenn die Mutigen klug und die Klugen mutig geworden sind, wird das zu spüren sein, was irrtümlicherweise schon oft festgestellt wurde: ein Fortschritt der Menschheit.
3
Ich fand so viel Charakter in allem, was sie sagte, ich sah mit jedem Wort neue Reize, neue Strahlen des Geistes aus ihren Gesichtszügen hervorbrechen, die sich nach und nach vergnügt zu entfalten schienen, weil sie an mir fühlte, daß ich sie verstand.
8
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
15
wir führen unser leben, verrichten unsere tätigkeiten, und dann schlafen wir - so einfach und gewöhnlich ist das. ein paar springen aus dem fenster, ertränken sich oder nehmen schlaftabletten; ein paar mehr sterben bei unfällen; und die meisten von uns, die breite masse, werden langsam von irgendeiner krankheit verzehrt oder, wenn wir großes glück haben, vom zahn der zeit. und es gibt nur diesen einen trost, eine stunde hie und da, in der es uns wider alle wahrscheinlichkeit und erwartung so vorkommt als schäume unser leben über und schenke uns alles, was wir uns vorgestellt haben, obgleich jeder, kinder ausgenommen (und vielleicht sogar die), weiß, dass auf diese stunden unausweichlich andere folgen werden, die weitaus dunkler sind und schwerer. dennoch ergötzen wir uns an der stadt, dem morgen; wir erhoffen uns, vor allem anderen, mehr davon. weiß der himmel, wieso wir es so lieben.
1
Weihnachten? HUMBUG!
Charles Dickens in Eine Weihnachtsgeschichte - Von Ebenezer Scrooge
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
121
I ask the indulgence of the children who may read this book for dedicating it to a grown-up. I have a serious reason: he is the best friend I have in the world. I have another reason: this grown-up understands everything, even books about children. I have a third reason: he lives in France where he is hungry and cold. He needs cheering up. If all these reasons are not enough, I will dedicate the book to the child from whom this grown-up grew. All grown-ups were once children– although few of them remember it. And so I correct my dedication:

To Leon Werth
When he was a little boy
4
'Ich weiß was ich will. Denn es steht vor mir und ich halte es in meinen Händen. Wenn ich es für dich nicht bin, dann sag es mir lieber gleich...'
'Warum bist du dir so sicher?'
'Weil ich immernoch jeden Morgen aufwache und mich als erstes darauf freue dein Gesicht zu sehen!'
27
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