Frei das Wort! Frei der Gedanke!

Persönlicher Blog von Peter Wohlrab

01.02.2014

Kalte Winde rieseln nieder

Die kalten Winde rieseln nieder zwischen den dreckigen Häuserklüften,
der tosenden Stadt.
Auf die ameisengleichen Menschen,
wie sie auf den Straßen wandern,
wandern nach Süden, Norden, Osten und Westen
der Richtung ihrer Nase nach.

Die Straßenbahnen jaulen auf bei jeder Fahrt,
mit den Seelen der Alltäglichkeit im gläsernen Bauch.
Reisen sie von Haltestelle zu Haltestelle,
immer auf den braunen Schienen.

Schauer kriecht über die Rücken,
die Haut der Belebten.
Gänsehaut.
Wir alle wandern, auf dieser erträglichen Welt,
zwischen Dreck, Schönheit und Leben.

Und die kalten Winde rieseln nieder zwischen den dreckigen Häuserfassaden.
Nieder auf unser Häupter,
die Taufe der Sterblichkeit,
wandern, wandern, wandern.

Die kalten Winde rieseln nieder.......