Die besten Zitate und Sprüche über Bayreuth

Sprichwörter

Dass du gewiss in Bayreuth selig sein wirst, so sehr sind dessen Häuser und Berge zu loben.

Jean Paul, Siebenkäs, 1795/96
 
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Die Gegend um Bayreuth ist schön; es ist in einem weiten Zirkel von Bergen umschlossen… Wir logierten sehr gut. Ich kann mich nicht länger enthalten, die vortreffliche, unerwartete Aufnahme zu rühmen, die wir hier in Bayreuth genossen… Ein Opernhaus, das wohl fast so groß als das Berliner Opernhaus und als eines der größten und prächtigsten Opernhäuser in der Welt berufen ist.

Wilhelm Heinrich Wackenroder, Pfingstreise mit Tieck, 1793
 
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Du liebes Bayreuth, auf einem so schön gearbeiteten, so grün angestrichenen Präsentierteller von Gegend einem dargeboten - man sollte sich einbohren in dich, um nimmer heraus zu können.

Jean Paul, an Renate Wirth, 1793
 
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Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten.

Friedrich Nietzsche
 
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Die Musik wird hier mehr geliebt als zu Ansbach, obgleich diese Residenz eine der besten Kapellen in Deutschland hat. An Feiertagen hört man hier überall Tanz und Spiel in der Stadt. Wöchentlich hat man zwei Konzerte, zu denen sich jeder abonnieren kann.

Johann Michael Füssel, Unser Tagebuch, 1788
 
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Die Ungeduld, nach Bayreuth zu kommen, ließ mich Stunden und Minuten zählen. Ich schmeichelte mir, ein sanftes und ruhiges Leben in meinem neuen Aufenthaltsorte zu führen und ein glücklicheres Jahr als das eben beendete zu beginnen.

Wilhelmine von Bayreuth, Memoiren, 1742
 
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O du geliebtes Bayreuth, in das ich wie in einen Himmel fuhr und in dem ich jede Minute verschlang, aus Furcht, sie fliege ungenossen vorüber -, besuche mich in meinen Höfer Träumen und spiegle dich in ihnen mit deinen Gegenden und Einwohnern ab wie der Himmel im klaren Bach

Jean Paul, an Renate Wirth, 1790
 
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Bayreuth ist eine wunderliebe Stadt. Man kann hier alle Annehmlichkeiten des Hofes ohne die Unannehmlichkeiten der großen Welt genießen.

Voltaire, 1743
 
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Das Sonderbarste ist die Ähnlichkeit zwischen Erlangen und Bayreuth; man erlebt ja auch, dass ein bildhübsches Mädchen einem keineswegs berückenden Bruder überraschend ähnlich sehen kann. Auch in Bayreuth regiert der Markgrafenstil, nur ist es ihm nicht gelungen, ein Element der Langweiligkeit in diese spritzig berauschende Stadt zu schmuggeln. Ich habe sie nur in ihrer stillen Zeit erlebt, nicht als musikalischen, aber im höchsten Sinne musischen Ort. Für Erlangen mag man Wohlwollen aufbringen, in Bayreuth muss man sich verlieben. Und wie die zärtlichen Lieder eines Verliebten, so klingen mir die Worte: Oper, Orangerie, Rollwenzelei, Eremitage, Wasserkünste, Fantaisie, Leibgeber und Siebenkäs.

Werner Bergengruen, Deutsche Reise, 1934
 
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Über Bayreuth