Buchzitate von Andreas Steinhöfel

Andreas Steinhöfel ist ein deutscher Schriftsteller. Er schreibt Kinder- und Jugendbücher, Drehbücher und ist als Übersetzer tätig.

Die schönsten Buchzitate

"Wen liebst du mehr, dich selbst oder ihn?"
"Ich weiß nicht."
Glass lässt meine Hände los und steht auf. "Nun, wenn du es weißt, hast du kein Problem mehr."

Andreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Wenn ich seinen Namen flüstere, spüre ich Scherben im Mund. Wenn ich sein Bild vor mich befehle, legt sich Eis auf meine Gedanken. Wenn ich mir vorstelle ihn zu streicheln, öffnen Skalpelle mir Finger und Hände.

Andreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Ich bin zurückhaltender als Kat, weniger bereit zu grenzenloser Offenheit. Es gibt Dinge, die ich ihr verschweige, weniger aus Misstrauen - niemandem vertraue ich so sehr wie Kat -, sondern weil es sich dabei um Dinge handelt, die ich noch nicht fertig durchdacht habe.

Andreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Ich kenne niemanden, der so sehr von seiner eigenen Unwichtigkeit überzeugt sein könnte, wie sie es ist.

Andreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Drauf geschissen, wie es aussieht! Aussehen bedeutet gar nichts.
Das Äußere ist nur eine Hülle, ein Versteck für erbärmliche Feiglinge.

Andreas Steinhöfel in Der mechanische Prinz
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Manche Menschen suchen lieber Zuflucht in ihren Ängsten, als dagegen anzugehen.
Sie verschanzen sich bis ans Lebensende hinter ihrer Furcht und ihren Zweifeln.

AngstAndreas Steinhöfel in Der mechanische Prinz
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Hass bedeutet, dass die Wut erblindet und sich ihr Ziel wahllos aussucht.
Das du nicht mehr unterscheiden kannst, zwischen gerecht und ungerecht.

Hass, Wut & ÄrgerAndreas Steinhöfel in Der mechanische Prinz
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Wenn ich seinen Namen flüstere, spüre ich Scherben im Mund.
Wenn ich sein Bild vor mich befehle, legt sich Eis auf meine Gedanken.
Wenn ich mir vorstelle, ihn zu streicheln, öffnen Skalpelle mir Finger und Hände.

Liebeskummer & TrennungAndreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Die Liebe braucht länger. Sie kommt langsam, wie eine schleichende Krankheit, und sie krallt sich um mein Herz wie der Efeu, unter dem Visible im Sommer fast erstickt.

LiebeAndreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Das habe ich nie vergessen: Dass man liebt, um die Kälte zu vergessen und den Winter zu vertreiben.

Liebe, Frühling, WinterAndreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Liebe ist ein Wort, dass du nur mit blutroter Tinte schreiben solltest. Liebe treibt dich dazu, die seltsamsten Dinge zu tun. Liebe schlägt dir tiefe Wunden, aber auf eine ihr eigene Art heilt sie auch deine Narben, vorausgesetzt du vertraust ihr und gibst ihr die Zeit dazu. Meine Narben werde ich nicht anrühren. Ich werde neue Wunden davontragen, noch ehe die alten verheilt sind, und ich werde anderen Menschen Narben hinzufügen.
Jeder von uns trägt ein Messer.

Liebe, Liebeskummer & TrennungAndreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Die Zukunft ist nie weiter als den nächsten Augenblick entfernt.

ZukunftAndreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Es ist einer dieser heißen, himmelblauen Tage, die nach Vanilleeis und Sommer und Zukunft schmecken, einer der Tage, an denen das Herz ohne vernünftigen Grund höher schlägt, und an denen man jeden Eid schwören würde, dass Freundschaften nie enden.

SommerAndreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Kinder sind wie Wachs in den Händen der Welt. Offene Bücher mit leeren Seiten, die von uns Erwachsenen beschrieben werden. Was in den ersten Kapiteln steht, kriegst du den Rest deines Lebens nicht mehr aus der Wäsche.

Kinder & Kindheit, Erziehung, ElternAndreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Schauen sie hinter die Dinge, misstrauen sie der Oberfläche! Lassen sie sich nicht belügen und belügen sie sich nicht selbst!

Andreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Mein Herz für deines.
Ein Leben für ein Leben.

Andreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Wahrheiten sind so zerbrechlich wie die Menschen die sie erschaffen.

WahrheitAndreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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Manche Veränderungen kommen über Nacht. Du gehst abends zu Bett, schläfst ruhig und tief und am folgenden Morgen erwachst du und stellst fest, dass alles anders ist als zuvor. Du kannst dir nicht erklären, was geschehen ist, denn die Sonne ist aufgegangen wie an jedem Morgen, und da hängt immer noch dieses Bild an der Wand, das du längst abhängen wolltest. Die Farben der Welt sind dieselben geblieben. Nur bei genauerem Hinsehen glaubst du zu entdecken, dass sie eine Spur heller oder dunkler als bisher erscheinen, doch das ist eine Täuschung: Es ist deine Wahrnehmung, die sich verändert hat, weil du selbst von heute auf morgen ein anderer geworden bist. Und deshalb hängst du jetzt auch dieses verdammte Bild ab.

VeränderungAndreas Steinhöfel in Die Mitte der Welt
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